Hochzeitstorte im Freien

Auf den Spuren der Hochzeitstorte

Sie ist meist üppig verziert und ein Meisterwerk der Konditorkunst. In der Regel
bildet sie den Blickfang auf dem Buffet. Schon deshalb darf sie auf keiner
Hochzeitsfeier fehlen: die Hochzeitstorte. Doch wann wurde sie „erfunden“? Und
woher kommt sie eigentlich? – Weddingzone.de ist dem
Brauchtum der Hochzeitstorte einmal auf den Grund gegangen und hat Erstaunliches
entdeckt
.

Antikes BrauchtumHochzeitsringe auf Törtchen

Ihre Wurzeln reichen bis ins alte Rom. Damals wurde ein Mandelkuchen gebacken,
dessen Teig sehr trocken war. Dieser Kuchen wurde über den Köpfen der frisch
Getrauten zerbröselt. Dieses Ritual sollte Gesundheit, Glück und Wohlstand
verheißen. Die nach unten gefallenen Stücke wurden anschließend von den
Hochzeitsgästen aufgehoben und verzehrt. Dabei sollte der Segen auch auf sie
übergehen.

Mittelalterliche Rituale

Im Mittelalter entwickelte sich der Brauch des Hochzeitsbrotes. In Vorbereitung
der Hochzeit wurde ein großer Laib Brot gebacken. Während der Trauungszeremonie
segnete der Pfarrer dieses Brot. Beim Anschneiden des Laibs bekam die Braut das
erste Stück. Sie aß es jedoch nicht. Vielmehr bewahrte sie es auf und setzte
davon ihren ersten eigenen Sauerteig an. Das zweite Stück erhielt der Bräutigam.
Anschließend bedienten sich auch die übrigen Hochzeitsgäste.

Neuzeitlicher Genuss

Hochzeitstorten kamen erstmals im England des 19. Jahrhunderts auf. Zu dieser
Zeit war der Rohstoff Zucker noch sehr teuer, sodass sich reich verzierte Torten
nur Adelige und gutbetuchte Bürger leisten konnten. Populär wurden
Hochzeitstorten, als zur Hochzeitsfeier einer der Töchter Queen Victorias 1859
eine dreistöckige Torte serviert wurde. Und heute? Ob mehrstöckige
Hochzeitstorte, fruchtiger Hochzeitskuchen oder kreativ gestaltete Hochzeits Cupcakes
– der Fantasie der Brautleute und Konditoren sind keine Grenze gesetzt.

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